Obedience

Training November 2011
Lange Zeit habe ich mich nicht richtig aufs Obi mit Jenna konzentriert, also die Übungen trainiert haben wir , aber prüfungstechnisch habe ich mich lange Zeit gesperrt. Warum? Ich habe mit Kira 2003 an einer Obi Prüfung teilgenommen und die Beginner mit 302.5 Punkten, also vorzüglich, abgeschlossen und war startberechtigt Obedience Klasse 1. Kira arbeitete toll und sehr gerne mit. Jedoch machte mir die Art und Weise wie Obedience damals trainiert und vorgeführt wurde keinen Spaß. So hatte ich es mir nicht vorgestellt, das war nicht Obedience wie ich es in England gesehen hatte.

In den letzten Jahren ist aber ein Umdenken durchs Obedience gegangen und ich schaue mir mittlerweile gerne einige Prüfungen an. Ich bin halt ein Freund davon, wenn der Hund ausdrucksstark und präzise die Aufgaben erfüllt!

Ich habe mit Jenna schon früh (im Alter von 8 Wochen) Grundelemente, wie Positionswechsel, Grundstellung, Vorsitzen etc erarbeitet, ich brauchte es ja auch für den THS.
Im Laufe der Zeit trainierten wir die Box, Apportieren, Stehen aus der Grundstellung und vieles mehr. Jedoch passten die Termine nicht, um Jenna auf Prüfungen vorzustellen. Sonst hätte ich sie auf der ein oder anderen Prüfung geführt, weil mir ihre Arbeit gefällt und Spaß macht.


Ich liebe dieses Gefühl mit dem Hund eins zu sein und den Hund prachtvoll und glänzend neben mir präsentieren zu können.
Wir sind zwar noch etwas entfernt von dem Idealbild, welches ich von der Fussarbeit im Obedience habe, aber durch gezielte Heelwork Trainings kommen wir dem immer näher.
Seit einiger Zeit beschäftige ich mich intensiv mit dem Englischen Obedience und dank eines Seminares was Eva Hampe bei uns gehalten hat, haben wir viele neue Tips und Trainingsansätze bekommen, die wir in unser Obi-Training integriert haben.
Solange alles klappt,werden wir in 2012 anfangen im DVG Obedience zu laufen.
Wir sind zusätzlich zum DVG und CfbrH, Mitglied in der Dutch Obedience Society und dank der DOS können wir auch an Wettkämpfen im englischen Obedience teilnehmen. Vermutlich werden die nächsten Jahre auch Wettkämpfe in Deutschland stattfinden.

Training Oktober 2011
Jenna zeigt unheimlich viel Ausstrahlung im Obedience und arbeitet mit viel Selbstsicherheit. Sie weiss, dass es nicht schlimm ist, wenn sie etwas falsch machen sollte.
Jenna lernt enorm schnell und kann Übungen innerhalb kürzester Zeit wiedergeben und in hohem Tempo zeigen.
Für die Winterpause 2011/2012 haben wir uns viel vorgenommen. An erster Stelle steht natürlich die Fussarbeit, in welcher ich Jenna jetzt umstelle.
Ebenso trainieren wir intensiv alle Übungen die von der Beginner Klasse bis zur Klasse 3 gezeigt werden und dazu trainieren wir auch noch spezielle Übungen aus dem englischen Obedience.

Es macht einfach Spaß mit Jenna im Obedience zu arbeiten und ihre Begeisterung dabei zu sehen.
Jenna zeigt sich im Obedience extrem arbeitseifrig und korrigiert sich sofort, wenn sie ihr Wort für "Pech gehabt - starte einen neuen Versuch" hört.Sie arbeitet absolut korrekt, blitzeschnell und hat Spaß dabei.
Ich selbst habe meine Freude am Obedience auch wiedergefunden und bin schon ganz gespannt auf die ersten Wettkämpfe mit Jenna!
Natürlich bleiben wir dem THS auch weiterhin treu, aber ins Obedience reinschnuppern möchten wir auf alle Fälle.


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